Unser Angebot

Übersicht

Der Forschungscampus versteht sich als Plattform, auf der Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weitere Partner gemeinsam an innovativen Lösungen arbeiten, von deren Ergebnissen ein breiter Kreis profitieren soll. In vielfältigen Projekten in den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit sowie deren Schnittstelle werden neue Modelle, Methoden, Werkzeuge und Demonstratoren entwickelt, die Unternehmen einen einfachen und praxisnahen Zugang zu aktuellem Forschungswissen ermöglichen. Ziel ist es, Erkenntnisse aus individuellen Projekten und der Forschung zu bündeln, für eine breite Anwendergruppe nutzbar zu machen und dadurch nicht nur die Innovationskraft einzelner Unternehmen, sondern die gesamte Region nachhaltig zu stärken. Dafür bieten wir neben individuellen Projekten mit Unternehmen in der Pilotphase 2026 folgende Formate an:

Aktivpartnerschaft

Unsere Aktivpartnerschaft unterstützt Unternehmen individuell und frei gestaltbar bei Digital- und Nachhaltigkeitsthemen. Thematisch können wir durch die Zusammenarbeit der beiden Institute Fraunhofer FIT und Fraunhofer IPA die Breite der Twin Transformation (z. B. Prozessautomatisierung, Generative KI, Digitale Produktpässe, Smart Manufacturing, Additive Manufacturing) umfassend abdecken.

Wir bieten diverse und modulare Workshop-Formate an, die frei und in enger Abstimmung mit dem Forschungscampus-Team konfiguriert werden können. Eine illustrative Darstellung einer möglichen Workshop-Konfiguration finden Sie unterhalb:

Bei Interesse melden Sie sich gerne unter twin-transformation@fit.fraunhofer.de bei uns. Wir vereinbaren gerne einen kostenlosen Termin und senden Ihnen ein unverbindliches Angebot.

Online-Vortragsreihe

Unsere neue einstündige monatliche Online-Vortragsreihe bietet Ihnen die Möglichkeit, sich über zentrale Themen der digitalen und nachhaltigen Unternehmensentwicklung zu informieren, mit Expert*innen ins Gespräch zu kommen und Impulse für Ihre eigene Organisation zu gewinnen. Die vergangenen Vortrage finden Sie hier. Die nächsten Termine sind folgende:

8. Juni 2026, 12:30 – 13:30 Uhr

Kreislaufwirtschaft und Remanufacturing

Der Umgang mit technischen Produkten am Ende ihrer Nutzungsphase ist entscheidend für den Übergang von der Linear- zur Kreislaufwirtschaft. Im industriellen Prozess des Remanufacturing werden gebrauchte Produkte auf das Qualitätsniveau eines Neuprodukts gebracht, wodurch ein neuer Produktlebenszyklus ermöglicht wird. Dies reduziert sowohl Kosten als auch Materialverbrauch und Umweltwirkung, während die Produktgestalt und -eigenschaften bewahrt bzw. wiederhergestellt werden. Neben den grundlegenden Prinzipien des Remanufacturings werden organisatorische, technologische und wirtschaftliche Erfolgsfaktoren beleuchtet. Praxisbeispiele aus der Industrie verdeutlichen, wie Remanufacturing zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beiträgt und neue, nachhaltige Geschäftsmodelle ermöglicht.

22. Juni 2026, 12:30 – 13:30 Uhr

Künstliche Intelligenz in der Prozessanalyse

Die Digitalisierung von Organisationen setzt ein systematisches Prozessmanagement voraus, doch dessen Aufbau ist ressourcenintensiv und wird bislang überwiegend manuell durchgeführt. Künstliche Intelligenz (KI) bietet hier erhebliche Potenziale: Prozesse lassen sich KI-gestützt aufnehmen, modellieren und analysieren, wodurch der manuelle Aufwand deutlich reduziert und der Einstieg auch für prozessungeschulte Mitarbeitende erleichtert wird. Im Vortrag stellen wir drei priorisierte Anwendungsfälle (Prozessmodellierung, Prozesskonformität und Prozessverbesserung) vor und zeigen konkrete Bewertungskriterien für die Toolauswahl. Abschließend werden Handlungsempfehlungen zur strukturierten Toolauswahl sowie zur nachhaltigen organisationalen Verankerung präsentiert.

27. Juli 2026, 12:30 – 13:30 Uhr

Vom Prototyp zur Serienanwendung: Additive Fertigung wirtschaftlich industrialisieren

Die additive Fertigung steht an der Schwelle vom Prototyping zur industriellen Serienfertigung. Im Fokus stehen die zentralen Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen und skalierbaren Einsatz: geeignete Bauteilauswahl, additive Produktgestaltung, belastbare Kostenbewertung, qualitätsgesicherte Prozesse und ein sinnvoller Automatisierungsgrad entlang der gesamten Prozesskette. Gleichzeitig verändern aktuelle Entwicklungen wie digitale Ersatzteilläger, On-Demand-Produktion, datenbasierte Prozessüberwachung, KI-gestützte Prozessoptimierung und nachhaltigere Supply-Chain-Konzepte die Rolle der additiven Fertigung in der Produktion. Praxisnahe Anwendungsfälle verdeutlichen, wo additive Serienfertigung heute bereits Mehrwert schafft – insbesondere bei komplexen Geometrien, Funktionsintegration, flexiblen Kleinserien und resilienteren Lieferketten.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich digital über diesen Link zu unserer kostenlosen Veranstaltungsreihe an. Den Teilnahmelink erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail.

Arbeitskreise

Wir schaffen in 2026 mehrere forschungsbasierte Arbeitskreise zum Thema Twin Transformation. Der erste Arbeitskreis »KI & Automatisierung in der Organisation« bearbeitet konkrete Unternehmensfälle und schafft einen Rahmen, in dem sich Experten aus verschiedensten Richtungen austauschen und voneinander sowie miteinander lernen können. In Zusammenarbeit mit Geschäftsführerinnen und Geschäftsführen sowie Verantwortlichen für Transformationsvorhaben diskutieren wir konkrete Fragestellungen sowie Umsetzungsinteressen und erarbeiten Lösungen. Melden Sie sich bei Teilnahme-Interesse gerne per E-Mail an Prof. Dr. Maximilian Röglinger.